Aktin ist ein Strukturprotein, das in allen
eukaryotischen Zellen (Zellen mit Zellkern) vorkommt. In der Zelle bildet
Aktin dynamische Filamente, die zur Stabilisierung der äußeren Zellform und
den intrazellulären Transporten dienen. Die Aktin Nukleation erlaubt der Zelle,
ihre Form und Steifheit schnell an die Veränderungen der Umwelt anzupassen.
Im Rahmen des Projektes wird ein System entwickelt, das die Analyse von Aktin Nukleation unter einer evolutionären Perspektive unterstützt.
Universität Würzburg, Universitätsklinikum Regensburg, Universität Münster, Universität Bonn, Universitätsmedizin Göttingen, Universitätsklinikum Jena, Universitätsklinikum Heidelberg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Medizinische Hochschule Hannover, Max-Planck-Institut für Biochemie (Martinsried), Max-Planck-Institut für Neurobiologie (Martinsried), EMBL European Molecular Biology Laboratory (Heidelberg), IMBA Institut für Molekulare Biotechnologie (Wien).
Microarray Genexpressionsdaten erlauben die Funktionsweise lebender Zellen zu analysieren. Mit ihrer Hilfe kann die Transkriptionsaktivität einer Zelle und somit die Aktivität bestimmter Gene zu einem bestimmten Zeitpunkt quantitativ gemessen werden. Zum Beispiel kann die Aktivität von Genen in einem gesunden mit einem kranken Gewebe verglichen werden, um so möglicherweise die Ursachen für Erkrankungen festzustellen.
Die Auswertung der enormen Datenmengen beim Einsatz von Microarrays stellt eine große Herausforderung dar. Im Rahmen des Projektes wurde ein integrietes System entwickelt, das die Analyse und Visualisierung von Microarray Genexpressionsdaten unter genomischen, proteomischen und metabolischen Gesichtspunkten unterstützt.